Die kecken Schützen der Kultur
«Operation Provisorium verlängert–Auslagerung der Qbus Headquarters geplant». Was nach Kulturkrieg in Uster tönt, ist keine Schlacht, sondern schlicht gelebte Kultur. Zwischen Freie– und Florastrasse blüht seit ein paar Jahren
ein namenloses und fruchtbares Hinterland. Dort, im suburbanen und hinter-hältigen Raum bei der Braschlergasse, erobern verschiedene Unkräuter sukzessive ihren Platz. So gedeihen hier unter anderen musizierende Nachtschattengewächse, tanzende Storchenschnäbel und projizierende Lichtnelken.
Sie – ob Kulturkritiker oder Kulturfreundin, ob Fisch oder Vogel – sind herzlich eingeladen, am 6. und 7. Juni 2009 in diese hinterwäldlerische Welt kreativen Kulturschaffens im, vor, neben und hinter dem Qbus einzutauchen. Entdecken Sie die ungebändigte Kraft autochthoner Ustermer Kultur: spielerisch, villabefreit, parteinehmend. «Uster befördert Kultur» wünscht den Veranstaltenden eine kritische Bevölkerung, die Lust auf gehaltene und ungehaltene Kultur hat. In diesem Sinne: «Anhalten, Vormerken, Weitersagen». Und: «Hingehen!»
Martin Bornhauser Stadtpräsident